Warum heute jeder Arzt eine gute Webseite braucht

Nutzen Sie Ihre Homepage als Marketingkanal #1.

Bringt eine „Arzt – Homepage“ wirklich etwas? Wie wichtig ist dabei ein gutes Webdesign speziell für Ärzte?

Eigentlich galt es unter Ärzten und Zahnärzten immer als besonders elegant, so wenig Werbung für die Praxis wie möglich zu machen. Die positive Mund-zu-Mund-Propaganda war über Jahrzehnte die beste Visitenkarte überhaupt. Dieses Bild hat sich inzwischen stark verändert. Laut statistischem Bundesamt hatten im Jahr 2016 88 Prozent aller Haushalte einen PC oder Laptop, 89 Prozent besaßen einen Internet-Anschluss. Außerdem verfügen fast 50 Prozent aller Bürger per Smartphone oder Tablet über eine ständige Internet-Verbindung. Wer sich schnell informieren möchte, schaut im Internet nach. Die wenigsten fragen heute den Freund, die Tante oder den Nachbarn, wenn sie einen Arzt suchen. Diese wichtige Information holt sich der moderne User im Internet. Umfragen zeigen, dass auch Senioren dem Internet immer mehr Vertrauen schenken. Eine Untersuchung von 2015 zeigte, dass bereits damals 38 Prozent der über 65-Jährigen regelmäßig im Web surften. Tendenz: Steigend! Warum deshalb gutes Webdesign für Ärzte heutzutage so wichtig ist, erläutere ich Ihnen in diesem Beitrag.

Wie sieht eine gute Homepage für eine ärztliche Praxis aus?

Der Gesetzgeber hat die Web-Richtlinien gelockert. Das bietet die fast unbezahlbare Möglichkeit, sich umfassend und detailliert zu präsentieren. Deshalb muss die Praxis-Homepage heute auch perfekt gestaltet sein. Der erste Eindruck beim Webdesign für Ärzte ist ausschlaggebend. Ärzte und Zahnärzte wissen das meist und lassen sie ihre Praxisräume renovieren, sie wählen frische und saubere Farben und senden ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sogar auf Kommunikationskurse, damit es auch am Telefon wunderbar klappt. Nur die eigene Webseite führt leider immer noch ein stiefmütterliches Dasein. Der Glaube, jeder könne eine Seite im Internet selbst „basteln“, ist leider immer noch weitverbreitet. Für den Privatgebrauch mag das stimmen. Für einen professionellen Auftritt im Netz braucht man jedoch das Wissen und Können der Profis! Ein gut konzipiertes Webdesign für Ärzte ist deshalb unumgänglich für den Erfolg. Folgende Aspekte sind für eine gute Homepage wichtig:

  • Das Webdesign harmoniert mit dem Design der Praxis.
  • Die Seite liefert alle wichtigen Informationen wie Öffnungszeiten und Behandlungsmethoden.
  • Die Fotos sind Arbeiten eines Profis.
  • Der Patient bekommt beim Stöbern auf der Seite einen guten optischen Eindruck von der Praxis und der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
  • Der Web-Designer hat Dienste wie Google-Maps und Routenplaner miteingebunden, damit der Patient sofort den Anfahrtsweg erkennen kann.
  • Die Seite hebt sich dank ihrem Design von ähnlichen Seiten sofort ab und spricht die potentiellen Patienten unmittelbar an.
  • Die Seite wirkt auf Außenstehende einladend und vermittelt Vertrauen.
  • Die Seite ist so aufgebaut, dass man sie jederzeit erweitern und aktualisieren kann.
  • Die Seite ist suchmaschinenoptimiert und wird von beispielsweise Google leicht gefunden und gelistet.
  • Die Internetseite ist mit allen Browsern und verschiedenen Endgeräten (PC, Smartphone, Tablet) kompatibel.

Welche Erwartungen hat der Patient?

Ein potentieller Patient möchte sich auf der Seite in erster Linie über Öffnungszeiten und über die Anfahrt informieren.

Untersuchungen haben gezeigt, dass viele außerdem die Fotos der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anklicken und näheres über sie erfahren möchten. Außerdem ist es wichtig, auf besondere Leistungen und spezielle Behandlungen aufmerksam zu machen. Ein Patient, der seit Jahren unter Zahnarztschreck leidet, wird sich freuen, wenn er einen Satz darüber auf der Seite findet und er das Gefühl bekommt, genau hier gut aufgehoben zu sein. Hier sollten Zahnärzte auf keinen Fall ihr Licht unter den Scheffel stellen. Wer gut mit Kindern umgehen kann, ein tolles und modernes Equipment zur Paradentose-Behandlung besitzt oder sogar alles über Entspannungsmethoden bei Phobien weiß, muss das unbedingt auf seiner Seite erwähnen. Ein guter Web-Designer wird den Arzt dabei helfen, alle positiven Seiten der Praxis auf der Homepage ins rechte Licht zu rücken.

Wie komme ich auf die Seite 1 von Google?

Dazu muss man einiges über Suchmaschinen und über Suchmaschinenoptimierung wissen. Bei Kleinstädten reicht es meist aus, wenn der Name des Ortes und das Stichwort „Zahnarzt“ eingegeben wird. Bei Großstädten ist das schon schwieriger. Wer bei Google beispielsweise die Stichwörter „Zahnarzt“ und „München“ eingibt, bekommt über 900.000 Links! Das bedeutet nicht, dass es so viele Praxen gibt, aber so oft wurde über das Thema irgendwo im Internet geschrieben. Hier ist es besonders wichtig, die richtigen Stichwörter zu finden. Was macht die Praxis so besonders? Welche Spezialbehandlungen hat sie? Liegt sie in einem wichtigen Stadtteil, an einer interessanten Straße? Hat sie nur eine kurze Wartezeit oder bietet sie ausgefallene Leistungen an? Ein guter Webdesigner weiß, wie er die richtigen Stichwörter – im Fachjargon „Keywords“ genannt – herausfinden kann und baut sie dementsprechend auf der Seite ein. Google arbeitet nach bestimmten Regeln, die man kennen und analysieren muss. Dazu gehören auch passende Textlängen und die richtigen Fotos. Nur wer sich in diesem Dschungel genau auskennt, kann mit einem guten Listenplatz punkten! Suchen Sie sich deshalb unbedingt einen Web-Designer, der sich mit dieser Frage wirklich auskennt und passende Referenzen vorweisen kann.

Wie aktuell muss eine Web-Seite sein?

Um es kurz zu machen: Sehr aktuell! Ein Patient, der im Jahr 2017 auf der Seite die Information erhält, dass die Praxis 2009 umziehen wird, ruft mit Sicherheit nie an und macht auch nie einen Termin aus. In solchen Fällen ist der Webauftritt fast schon schädlich. Man sollte ihn löschen, bevor er zu viele Patienten vergrault! Es macht sich dagegen immer gut, wenn eine Seite unter dem Stichwort „Aktuelles“ Informationen für die Patienten auflistet. Hier können Angaben zu den Feiertagen, zum bevorstehenden Praxis-Urlaub und noch viele andere Kleinigkeiten aufgeführt sein. War ein Mitarbeiter bei einem weiterführenden Seminar, gibt es neue Geräte, verkürzte Wartezeiten, neue Angebote – warum nicht hier die Patienten laufend informieren und in den Praxis-Alltag miteinbinden? Wenn die Homepage gut angelegt ist, können Sie die Aktualisierungen ohne Kosten selbst vornehmen. Besonders einfach wird die Optimierung, wenn Sie sich für die zusätzliche Präsenz in einem sozialen Netzwerk wie Facebook entscheiden. Dann können Sie auf Ihrer Seite im Internet auf Facebook verweisen und dort mit einfach gestalteten Postings immer Up-to-date sein. Mit WordPress erhalten Sie z.B. ein kostenloses Redaktionssystem, mit Hilfe dessen Sie Ihre Homepage auch selbst ohne Programmierkenntnisse einfachst ändern können.

Wie wichtig sind gute Fotos und Videos?

Sie sind das A und O Ihrer Seite. Das Auge hat sich inzwischen an hochwertige Fotos gewöhnt, hier dürfen Sie auf keinen Fall sparen. Deshalb muss ein Profi die Praxisräume und die Mitarbeiter ablichten. Er weiß, welche Winkel die besten sind und wie sich jeder Raum und jeder Mensch von seiner besten und angenehmsten Seite präsentiert. Es gibt auch andere bewegte Inhalte und Musik – ob sie für die Seite einer Zahnarztpraxis notwendig sind, ist Ansichtssache. Heute müssen gute Internet-Seiten auch für Tablets, Smartphones und iPads kompatibel sein. Viele bewegte Inhalte lassen sich nur mit dem Programm „Flash“ überführen, das wiederum auf Apple-Geräten nicht funktioniert. Deshalb müssen Sie vorher genau abwägen, was Ihnen besonders wichtig ist. Manchmal ist hier weniger mehr. Nur ein Punkt ist wirklich wichtig: Hochwertige Fotos müssen vorhanden sein! Generell ist die Qualität der Fotos wesentlich wichtiger als das Angebot an bewegten Inhalten, das auf einigen Endgeräten sogar zu Störungen führen könnte.

Wie sieht es mit Abmahnungen und der Rechtssicherheit aus?

Nach Paragraf 5 des Telemediengesetztes ist ein Impressum vorgeschrieben. Außerdem greift bei ärztlichen Praxen das Heilmittelgesetz. Vor- und Nachher-Fotos sind deshalb verboten. Zusätzlich ist es Ärzten verboten, mit positiven Gästebuch-Eintragungen von Patienten zu werben. Falls Stockfotos verwendet werden, greifen ebenfalls besondere Gesetze. Die Erstellung einer Internetseite ist deshalb mit einer ganzen Reihe von juristischen Fallen verbunden. Wer täglich mit dem Internet arbeitet und professionell Webseiten erstellt, kennt sich damit aus und weiß, was zu beachten ist. Ein Laie kann sich aus reiner Naivität leider immer wieder Abmahnungen einfangen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Der richtige Zeitpunkt zum Erstellen des perfekten Internet-Auftritts ist genau jetzt! Viele schieben ein Projekt dieser Art vor sich her, weil irgendwelche Pläne noch nicht ausgereift sind. Demnächst soll ein Kollege in die Praxis miteinsteigen, in drei Monaten kommt eine neue Arzthelferin. Im nächsten Jahr sollen die Räume neu gestrichen werden, und überhaupt …. Auf diese Art wird es leider nie etwas mit der Praxis-Homepage! Falls die Praxis wirklich vor großen Veränderungen stehen sollte, kann man mit dem Kauf einer Domain und dem Erstellen einer ersten kleineren Internetpräsenz beginnen. Manchmal reicht schon eine Internet-Visitenkarte aus. Später können dann die Updates und die passenden Fotos folgen.

Wie erkenne ich einen guten Webdesigner?

Lassen Sie sich Referenzen zeigen! Ein guter Designer hat ein Gespür für Farben und Design. Die Homepage muss optisch ansprechend und intuitiv bedienbar sein. Das Webdesign muss zum Stil der Arztpraxis passen! Aber auch technische Fakten sind wichtig. Die Seite muss so gestaltet sein, dass die Ladezeiten sehr kurz sind und dass sie mit jedem Browser zu öffnen ist. Sie muss auch auf einem Tablet oder Smartphone einwandfrei laufen. Der Designer muss in der Lage sein, gute und spannende Texte liefern zu können. Diese Texte müssen die User und Patienten auf unterhaltsame Weise informieren – und außerdem genau die richtige Länge haben. User sind generell zu faul zum Scrollen. Ein guter Text ist so eingeteilt, dass er ein Schirmbild ausfüllt. Deshalb muss die Seite auch so gestaltet sein, dass der User die einzelnen Menü-Punkte intuitiv findet und nicht lange suchen muss. Ein guter Webdesigner weiß, dass das Gesamtpaket in viele kleine Häppchen zerteilt werden muss, weil Google und andere Suchmaschinen umfangreiche Sites lieben, während der User immer nur eine bestimmte Anzahl von Worten mit dem Auge erfassen kann.
Ein guter Designer kann außerdem für seine bisherigen Arbeiten eine Nutzungsstatistik vorweisen und weiß, wie oft seine Seiten angeklickt werden. Er muss wissen, nach welchen Stichwörtern die User suchen, und was sie finden. Er ist sich vollkommen darüber im Klaren, dass er vor dem Erstellen der Seite erst einmal ein gutes Stück analytische Arbeit leisten muss. Er erkennt nach einem Gespräch mit Ihnen, welche Stärken Ihre Praxis hat und wie man sie hervorheben kann. Er kann Ihnen aber auch sagen, welche Schwachpunkte es in Bezug auf Suchmaschinenoptimierung gibt und was es hier alles zu beachten gibt. Das ist vor allem für die Ärzte wichtig, die ihre Praxis in Ballungsräumen haben. Denn leider ist es nun mal so: Der wichtigste Suchbegriff ist immer noch die Stadt und die Region! Der richtige Web-Designer nimmt sich deshalb Zeit und verspricht auch nicht das Blaue vom Himmel. Aber er zeigt Ihnen den Weg und eröffnet Ihnen und der Praxis eine neue Welt an Möglichkeiten.

Fazit

Wer den Kontakt zu seinen Patienten nicht verlieren möchte, kommt heute am Internet nicht mehr vorbei. Jede Arztpraxis braucht deshalb inzwischen einen optisch ansprechenden und inhaltlich informativen Internetauftritt. Nur ein Profi kennt sich mit den vielen geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen in den riesigen Welten der Gesetze und Suchmaschinen wirklich aus. Die Zusammenarbeit mit einem Profi ist deshalb ausgesprochen wichtig und auf lange Sicht so gut wie unbezahlbar. 

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